DasSpiel

Das Spiel 1.2/1.3

Wie es euch gefällt...

Datum: 2018-11-05

Was Das Spiel zu bieten hat:

Neues

Stand: 2018-11-05

Aktuelles

Das neue open-psych-plugin wurde von den Spielern so gut nachgefragt, daß die Entwickler sich entschlossen haben, hier weiterzuforschen. Komfort wird immer wichtiger, weil Spieler sich zunehmend länger in Spieleszenarien aufhalten, Teile ihres Alters so ausgelagert haben.

Die Idee ist nun einerseits, auf ein minimalistisches Modell zuzuarbeiten, was ziemlich mobil verwendbar ist, dafür allerdings auf einige Möglichkeiten verzichtet, darauf fokussiert, im Gehirn alle Erfordernisse abzuarbeiten. Spieler können so einfach ihren Körper in einem herkömmlichen Sessel setzen, auf einem Sofa oder einem Bett bequem legen, während sie in anderen Welten des Spiels agieren. Bei dieser Anwendung gilt es also, die Bedingungen für den Kopf optimal zu gestalten, die weitere Umgebung des Körpers unterliegt den Möglichkeiten des Spielers. Das funktioniert gut für einige Stunden, vielleicht einen guten halben Tag.

Andererseits ist ein Komfort-Szenario in der Diskussion, in welcher der gesamte Körper in einem großen Gerät eingebettet wird, komplett überwacht, trainiert und optimal versorgt wird. Die Sensorik und Interaktion erstreckt sich hier über den ganzen Körper. Ein Spieler kann sich in diesem Gerät mehrere Tage ohne Unterbrechung aufhalten, kann seinen Körper dabei komplett vergessen und dem Versorgungsgerät überlassen.

Eine weitere geplante Option ist das Gedankennetzwerk. Hierbei rücken die Spieler auf einer höheren Abstraktionsstufe zusammen als bei den herkömmlichen Szenarien. Die open-psych-plugins werden dabei so geschaltet, daß ein direktes Gedankennetzwerk entsteht, also eine kollektive Bewußtseinsebene, auf welcher direkt Gedanken und Empfindungen ausgetauscht werden. Strittig sind hier noch, wir Möglichkeiten eröffnet werden, nicht alles zu teilen, den hinsichtlich des sozialen Gefüges ist es natürlich sehr relevant, nicht alles ungefiltert durch das individuelle Bewußtsein in das Kollektiv einzubringen. Experimente mit kleineren Netzwerken soll es bald schon geben, interessierte Spieler können sich schon jetzt bei den Entwicklern melden, um teilnehmen zu können. Mit den Ergebnissen aus diesen kleinen Runden wird es dann möglich sein, das Konzept so zu entwickeln, daß auch größere Netzwerke über einen längeren Zeitraum gut funktionieren.

In den virtuellen Welten unserer künstlichen Intelligenzen sind weiterhin viele Spieler sehr engagiert aktiv. Einige Welten sind inzwischen sehr komplex geworden, erfordern daher immer mehr Rechenleistung. Es ist wohl damit zu rechnen, daß aufgrund des schnellen Wachstums vermutlich bereits zum Jahreswechsel Kapazitätsgrenzen erreicht sind. Nun können mit der Deaktivierung oder Archivierung weniger interessanter Welten zwar noch Kapazitäten anders verteilt werden, aber es rückt unweigerlich der Zeitpunkt näher, wo die Entwicklung durch die begrenzten Ressourcen massiv begrenzt wird. In der Situation wird ein spannender Wechsel erwartet, in welcher stark um Ressource konkurriert wird. Es wird interessant zu beobachten, wie sich das auswirkt, wie die künstlichen Intelligenzen auf diese für sie verblüffende Begrenzung und Überlagerung ihrer Möglichkeiten reagieren werden. Vermutlich wird ein starker Konkurrenzkampf auftreten, eine Verdrängung ähnlich den Vorgängen in der Evolution dieser Welten. Die Ursache der Konkurrenz ist allerdings etwas anders, hier geht es nicht um Energie zum Leben, mehr um eingenommenen virtuellen Speicher, um das eigene Sein auf Kosten der anderen weiter entfalten zu können. Das Fressen findet also auf einer anderen Ebene statt, welche von den künstlichen Wesen erst noch als solche wahrgenommen werden muß, sie müssen auch dort erst wieder herausfinden, welche Regeln und Strategien erfolgreich sind.