DasSpiel

Das Spiel 1.2/1.3

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Datum: 2019-11-04

Was Das Spiel zu bieten hat:

Neues

Stand: 2019-11-04

Aktuelles

Hinsichtlich des ins Koma gefallenen Spielers gibt es gute Nachrichten: Mittlerweile ist dieser wieder erwacht, befindet sich auf dem Wege der Besserung. Vermutlich werden keine gravierenden Schäden verbleiben.

Der betroffene Spieler konnte inzwischen schon von anderen Spielern hinsichtlich des Vorfalls befragt werden. An einen konkreten Auslöser für sein Wegtreten konnte sich der Spieler nicht erinnern. Dies hat ihn mitten in einem Spielszenario ereilt, welches er allerdings alleine ohne andere Mitspieler bespielt hatte, deswegen war sein Wegtreten auch keinen anderen Mitspielern aufgefallen.

Der Spieler konnte lediglich berichten, daß er normal, ohne besondere Vorkommnisse voll im Geschehen des Szenarios aufgegangen sein, so jedenfalls seine letzten Erinnerungen, welche mit einem ziemlich plötzlichen Zusammenbrechen, einem Schwund des Bewußtseins enden.

Der Spieler räumte ein, in den Tagen zuvor dermaßen tief in das Szenario involviert gewesen zu sein, daß dieses auch wegen seiner realistischen Umsetzung zu einer Ersatzwelt geworden sein, aus welcher er nur noch selten in die reale Welt gewechselt sein.
Konfrontiert mit den medizinischen Befunden mußte er einräumen, daß er darüber wohl nahezu vergessen hatte, sich um reale Zufuhr von Wasser und Nahrung zu kümmern, was den Zusammenbruch natürlich gut erklären kann.

In der Folge stellt sich Mitspielern sowie Entwicklern natürlich die Frage, wieso die Defizite in der körperlichen Versorgung während des Spielgeschehens unbemerkt bleiben konnten.
Lag dies daran, daß das bespielte Szenarion derart die Aufmerksamkeit gefesselt hat, daß körperliche Signale demgegenüber unterdrückt oder zumindest vernachlässigt wurden?
Oder hat etwa das open-psych-plugin derartige Signale überlagert oder kompensiert, weil diese nicht zum bespielten Szenario gepaßt haben?

Andere Spieler wiesen darauf ebenfalls auf Erlebnisse hin, daß sie nach langen Sitzungen erst nach deren Beendigung körperliche Bedürfnisse verspürt hätten, während der Sitzung davon aber kaum etwas zu bemerken gewesen sei.
Es gab allerdings ebenso einige Spieler, welche über Gegenbeispiele berichteten, wo eben gerade körperliche Bedürfnisse dazu geführt hätten, daß sie im Spielszenario eine Pause hätten einlegen müssen.

Andere weisen darauf hin, daß sie immer eine Funktion aktiviert haben, um sich innerhalb des Spiels regelmäßig reale Zeitinformationen zukommen zu lassen. Der Hinweis wird nun erst einmal in der Spielergemeinde verbreitet, um bessere Kontrolle über das Zeitgefühl der realen Welt innerhalb des Spiels zu erhalten.

Ferner wird von den Entwicklern ein Sensorsystem diskutiert, welches die Körperfunktionen eines Spielers zusätzlich besser überwacht, als dies allein über die Gehirnfunktionen mit dem open-psych-plugin möglich ist. Bei diesem wird nun allerdings ebenfalls ein einer Verbesserung der Detektion des Gesundheitszustandes des Spielers gearbeitet. Es bleibt also noch zu klären, ob es gelingt, allein über das open-psych-plugin genug Information über den realen Zustand des Spielers zu erlangen, um diesen rechtzeitig vor realen Problemen zu warnen, ihn rechtzeitig zur ausreichenden Versorgung mit Wasser und Nahrung anzuhalten.

Alternativ wurde von einigen Spielern die Idee aufgebracht, ein System anzubieten, über welches interessierte Spieler automatisch mit ausreichend Flüssigkeit sowie Nährlösungen versorgt werden, um so über mehrere Tage ununterbrochen und problemfrei durchspielen zu können.

Dieser Vorschlag wird derzeit kritisch diskutiert, es besteht keine Einigkeit darüber, ob es wirklich sinnvoll ist, über viele Stunden ununterbrochen in einem Szenario zu verbleiben, somit zunehmen den Kontakt zur Realität zu verlieren. Wenn es über lange Zeit nur noch das Szenario gibt, reale Reize, praktische Erfahrungen im realen Leben fehlen, paßt sich das Gehirn an, optimiert sich stark auf Interaktionen im Szenario, baut dafür Verknüpfungen ab, welche Interaktionen in der Realität sicher ermöglichen. Betroffene Personen könnten so über Monate oder Jahre einer derart massiven Umstrukturierung ihres Hirns unterliegen, daß sich sich nur noch schwer im täglichen realen Leben zurechtfinden, darin erfolgreich leben können.

Somit scheint es nützlicher zu sein, Spieler gelegentlich an die Realität, reale Bedürfnisse zu erinnern, statt sie stattdessen darin zu bestärken, sich von der Realität abzukoppeln.
Verwahrloste, im täglichen Leben hilflose, orientierungslose Spieler sind wirklich nicht das Ziel von DasSpiel!