DasSpiel

Das Spiel 1.2/1.3

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Datum: 2019-04-06

Was Das Spiel zu bieten hat:

Neues

Stand: 2019-04-06

Aktuelles

Das neue Projekt der Kunstgalerie, Szenarien so zu sehen wie Kunstwerke einiger bekannter, moderner Künstler hat die Entwickler und unsere Neurologie-Experten offenbar angeregt, ein neues Projekt zu beginnen. Dabei geht es um die Frage, ob mit dem open-psych-plugin gezielt ähnliche Verzerrungen der Wahrnehmung erreicht werden können, wie mit psycho-aktiven Substanzen, allerdings gezielter und ohne die lästigen Effekte wie Abhängigkeit und dauerhafter Veränderung durch Gewöhnung.

Dabei werden erste Fortschritte gemacht. Mit einer bislang noch experimentellen Erweiterung kann auch in anderen Szenarien eine Verzerrung der Wahrnehmung erreicht werden. Rausch-artige Zustände sind ebenfalls erreicht worden, weil diese allerdings das Potential hätten, Abhängigkeiten zu produzieren, wird von einer Verbreitung dieses Teils der Erweiterung abgesehen. Also vorteilhaft wird hier immerhin beschrieben, daß wenige Minuten nach Abschalten der Erweiterung die Wirkung auf das Gehirn nicht mehr nachweisbar ist. Bei psycho-aktiven Substanzen ist die Wirkung hingegen undefiniert und eine Flutung des Gehirns mit diesen Substanzen kann eine Abstumpfung gegen derartige Reize bewirken, einige Substanzen blockieren oder manipulieren Rezeptoren von Gehirnzellen wohl auch über längere Zeit und bringen damit die Kommunikation im Gehirn langfristig durcheinander. Das open-psych-plugin wirkt hingegen praktisch nur instantan und naturidentisch wie ein normaler Reiz im Gehirn und bringt keine Fremdstoffe in dieses ein.

Die bisherigen Experimente bieten Anlaß zur Hoffnung, Wirkungsmechanismen besser zu verstehen. Statt einer Wahrnehmungsverzerrung haben die Experimentatoren eher im Sinn, dem Gehirn über das open-psych-plugin für bestimmte Szenarien Zusatzinformationen, Zusatzwissen anzubieten. Damit wäre es dann wiederum möglich, Spieler erst im Spiel mit Informationen zu versorgen, die für das jeweilige Spiel relevant sind.

Ein weitere Fragestellung dreht sich darum, ob es auch möglich wäre, auf diesem oder einem ähnlichen Wege Informationen anzubieten, die das Gehirn in kurzer Zeit zwanglos übernehmen kann. Dabei ist natürlich klar, daß das Gehirn mit seinen Erinnerungen deutlich anders umgeht als eine Festplatte Daten speichert. Erinnert sich jemand an eine Situation, wird diese für die Erinnerung vom Gehirn gekonstruiert, wobei die zwischenzeitlich gemachten Erfahrungen oder auch Manipulationen, Fiktionen Einfluß auf die rekonstruierte Erinnerung haben können.

Ist es bei derartig unterschiedlichen Funktionsweisen möglich, Daten faktisch und in kurzer Zeit auf das Gehirn zu überspielen? Immerhin, Menschen sind in der Lage, gelerntes Wissen reproduzierbar abzurufen, etwa Lesen, Grundrechenarten, das Spielen von Musikinstrumenten, allgemein der Ablauf oft genutzter Tätigkeiten und Gedankengänge. Wenn es möglich wäre, auf dieser Ebene ähnliches Wissen einzuspielen, wäre das eine phantastische Möglichkeit, mit welcher sich ja bereits die fiktionale Belletristik und Unterhaltung ausgiebig beschäftigt hat. Unsere Experten meinen Ansätze gefunden zu haben, wie das wirklich umgesetzt werden könnte.