DasSpiel

Das Spiel 1.2/1.3

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Datum: 2019-10-02

Was Das Spiel zu bieten hat:

Neues

Stand: 2019-10-02

Aktuelles

Ein rätselhafter Zwischenfall bei einem jugendlichen Spieler hat sich ereignet. Dieser wurde aufgefunden in einem eigenartigen Zustand, in welchem er nicht ansprechbar war. Da Lebenszeichen vorhanden waren, wurde er von einem Notarzt behandelt, ins Krankenhaus überstellt.

Wie die lokalen Protokolle gezeigt haben, hatte sich dieser Spieler über Tage fast ununterbrochen an das open-psych-plugin angeschlossen. Dies Verhalten hat sich über über die letzten Monate immer weiter verstärkt. Weil er sich zu Spielen mit einer anderen Spielern getroffen hat, welche untereinander nicht alle regelmäßigen sonstigen Austausch pflegen, ist das suchtähnliche Verhalten des Spielers bei diesen Kontaktpersonen nicht aufgefallen.

Einerseits haben Untersuchungen ergeben, daß DasSpiel sowie das open-psych-plugin keine krankheitsähnlichen Auswirkungen auf das Gehirn bewirken, jedenfalls bei erwachsenen Spielern. Andererseits ergaben Untersuchungen sehr wohl Einflüsse bei Kindern oder Jugendlichen, weswegen hier immer zu kontrolliertem, dosierten Spielverhalten geraten wurde, weil nicht auszuschließen war, daß es längerfristige Auswirkungen geben könnte, welche über eine kurzfristige Desorientierung hinausgehen.

Der Fall des Spielers ist neu. Auch weil es ein Einzelfall ist, ist keineswegs klar, ob es wirklich einen Zusammenhang mit unserem Projekt gibt. Es gibt Hinweise, daß die Versorgung mit Wasser sowie Nahrung ebenfalls schlecht gewesen ist. Aufgrund der Temperaturstabilisierung der Spielbereiche kann hingegen eine Überhitzung ausgeschlossen werden.

Nun ist ebenfalls klar, daß sich durch Übung in Tätigkeiten, Fertigkeiten im Gehirn neue Verknüpfungen bilden, was an sich nicht problematisch ist. Verknüpfungen zu nicht mehr benötigten Fertigkeiten können wiederum gelöst werden. Dies könnte ein größeres Problem darstellen, wenn insbesondere Kinder oder Jugendliche sich ganz allgemein stark auf virtuelle Spielumgebungen fokussieren, dort zwar teils ausgezeichnete Fertigkeiten ausbilden, dafür im realen Leben allerdings zunehmen desorientiert sind, weil Erfahrungen im Umgang mit Realität zunehmend fehlt, die Fokussierung auf eingeübte Spielsituationen praktische Erfahrungen im Alltag verblassen lassen. Wenn sich das Gehirn eben überwiegend den Tag über in einem Spiel befindet, bestimmt diese Umgebung mehr und mehr das Denken, was das Gehirn beschäftigt. Im Falle einer Spielsucht kann so Realität sowie die notwendigen Fähigkeiten, darin hinreichend erfolgreich zu agieren, zugunsten einer virtuosen Beherrschung des Spielgeschehens verdrängt werden.

Derlei Anpassungsprozesse des Denkens sind einerseits als normal anzusehen für ein leistungsfähiges Gehirn, welches in der Lage ist, sich auf neue Umgebungen schnell einzustellen, damit umzugehen, dortige Regeln zum Leben zügig zu antizipieren. Geht andererseits der Aufenthalt im realen Alltag ohne virtuelle Umwelt massiv zurück, verschlechtert sich in diesem Bereich wiederum die Fähigkeit, in realer Umgebung erfolgreich zu leben.

Als vorläufiges Fazit kann also festgehalten werden: Reales Leben gegenüber Spielerei, Daddelei in DasSpiel oder anderen Aktivitäten am Rechner, am Mobiltelephon etc nicht vernachlässigen.
Das Schicksal des betroffenen Spielers wird weiter beobachtet. Das persönliche, nicht-virtuelle Umfeld ist ferner damit beschäftigt, die realen Umstände des Falles aufzuarbeiten, um hier eventuell Ursachen benennen zu können, ob es sich etwa um eine Flucht in die Virtualität gehandelt haben könnte, welche zu diesem dramatischen Absturz geführt haben könnte. Spielsucht, ein allmähliches Hineinschlittern ist derzeit ebenfalls nicht auszuschließen.
Spieler im persönlichen Umfeld sollten sorgsam auf Verhaltensänderungen von Spielern, Freunden achten, bei übermäßigem Gebrauch nicht zögern, zur Zurückhaltung, zu Pausen, zusätzlichen realen Beschäftigungen zu raten.